Google findet ein Installations-ISO für Windwos 2008 R2 als Trial bei MS, auch eine Sharepoint2010-Installation als Trial. Zum Download muss man sich mit einer MS-ID registrieren, an die da zugehörige email-Adresse gehen dann auch mails mit Produktkeys. Die braucht man.

Neue VM anlegen, üppige HD zuteilen, üppig Ram (4GB, immer noch knapp), mit dem ISO als CD-Image starten. Erstinstallation geht erstaunlich schnell, erstes Update bei bei 81% ewig hängen bis ich merke, dass hinter dem "Initial Steps"-Fenster eine Dialogbox "IE9 installieren" versteckt sitzt. Nein. Restliche Updates, reboot, restliche Updates, reboot.
Statische IP zuteilen, Installations-Ratgeber und Hinweise ergoogeln.
Nach der Anleitung Server roles und Features installieren. Reboot. 
Sharepointserver.exe in die vm kopieren (aus SMB mag sie nicht starten), Prerequisites Installieren, (will gleich erst mal einen Reboot). Den Product Key aus der Download-Mail eingeben (man hat vier zur Auswahl, habe mal den ersten genommen).

Sharepoint-Install will wissen, ob ich standalone oder eine Farm anlegen will. Standalone reicht mir erst einmal.
Nach der Installation startet ein Configuration Wizard, fragt, ob er ggf Dienste restarten darf (ja). Zeit für eine Tasse Kaffee.

Und dann startet tatsächlich Sharepoint server. Grottenlahm, wie zu erwarten war. Mit einem SP auf Port 80 und der Sharepoint Central Administration auf Port 6531.


 

Umlaute in Dateinamen bei 1&1

Monday, December 12. 2011

 Das schöne an Standards ist ja, dass es soviele davon gibt... - also etwa Standards, wie die Umlaute des deutschen vercodete werden. Wer, wie ich, noch mit cp/m und 8.3-Dateinamen-Beschränkungen aufgewachsen ist, kommt vielleicht gar nicht auf die Idee, Umlaute in einen Dateinamen zu schreiben. Aber der Rest der Menschheit hat da weniger Skrupel.

Auf dem eigenen Rechner und binnen des gleichen OS/familie sieht alles ok aus und scheint zu klappen. Aber x-platform drohen die Bauchklatscher.

Eine Klientin hatte sich auf einer Seite ein Bildchen mit Hängematte eingefügt, und das Bild hiess auch genau so. Auf ihrem Windows - Laptop und mit ihrem GoLive schien das auch alles schön zu gehen, nur auf der www-Seite bei 1und1 war das Bild nicht zu sehen. Nachgeschaut per ftp und fireFtp zeigt den Umlaut in "Hängematte.jpg" auch klaglos im Listing der Dateien an. Aber jeder Versuch, die Datei zu loeschen, umzubenennen, zu verschieben scheitert mit 550, no such file.

1&1 stellt seinen homepage-Kunden ja noch ein Tool, den WebSite Explorer zur Verfügung. Darin nochmal versucht, der zeigt statt der Umlaute eine Raute mit Fragezeichen, rödelt eine Weile daran herum, aber dann gibt er sich "es ist ein Fehler aufgetreten" auch unverrichteter Dinge geschlagen. Nun schaden ein paar solche Dateileichen eigentllich nicht wirklich und stören in erster Linie nur meinen Ordnungssinn. Aber wenn der sich schon mal meldet...

Ok, so kriegt man die Dateileichen wieder weg: XP in einer vm starten, Netzwerklaufwerk verbinden, der Wizard fragt host (mit Protokoll eingeben!) und username ab, will noch das Passwort und öffnet das ftp-Verzeichnis brav als Unterordner der Netzwerkverbindungen im Windows Dateiexplorer. Hier werden die Dateinamen nun ohne den Umlaut dargestellt, also "Hngematte.jpg". Aber dieses schlechten Omens zum Trotz kann man hier die Dateien ohne Probleme ansprechen, wegmachen, was immer. Gelöst / solved

 

Ram und Leistung

Friday, October 21. 2011

Manche Hardware kann mehr, als in der Beschreibung steht. Beispiel: mein Mainboard MSI P41-C31. Im Manual steht eindeutig, dass das Board max. 4GB DDR3 Ram unterstützt. Was mir, mit reichlichem Einsatz von vmware und virtualBox (und der Gewohnheit, viele viele Tabs in Google Chrome und Opera nebeneinander offen zu halten) unter Linux deutlich eng wurde. Ich habe aus Anwendersicht klar den Eindruck, dass Windows (2k - 7) mit knappem Ram und virtuellem Speicher besser umzugehen weiss als Linux, aber das nur nebenbei. 
Als ich mal wieder unbedacht eine vm öffnend Viertelstundenlang meinem Kistchen beim Swappen zuschauen durfte, kam der Entschluss: anderes Board und mehr ram rein. Das Ram konnte ich direkt mitnehmen, das ausgesuchte Board steht immer noch aus. Einfach mal zur Probe die 2x4GB TEAM Elite CL9 PC3-10600 KIT eingesteckt, und zu meiner Verwunderung bootete die Kiste ohne einen Mucks. OK, dass hätte ich ruhig schon etwas früher versuchen können.

Aber natürlich kommt noch ein "Aber". Denn bald fiel auf, dass die Kiste doch ziemlich laut wurde, der Prozessor-Lüfter ging auf volle Drehzahl. Deckel auf und die Wärme der beiden  Riegel leuchtete mir förmlich entgegen, für sie werde ich wohl einen Gehäuselüfter installieren müssen. Der Sellingpoint "Aluminiumschienen zur besseren Wärmeabfuhr" des Team Elite-Ram stand da in anderem Licht als zuvor.

Für mich eine Neuigkeit, ich hatte die Leistungsaufnahme des Ram bislang immer als vernachlässigenbare Größe eingeschätzt,  (wie etwa auch der Energierechner es tut). Netzseitige Messergebnisse an einem Voltcraft Energy Check 3000 sehen 1-2 Watt Mehrverbrauch mit 8 statt 4GB Ram. Nicht viel, trotzdem werden die Dinger heiß.

Das war der Anlass, die zuvor nicht recht konfigurierten Temperatur-Sensoren einzurichten, lm-sensors war schon installiert aber der zweite Schritt war unterblieben.  Dabei half mir "Monitoring your hardware's temperature" weiter. KDE 4 brauchte anschliessend noch einen Neustart des Desktop bis es die Werte anzeigen mochte, die xsensors oder, von der Kommandozeile, sensors schon gleich verriet.

Ein Bios-Update, Streifzug durch die Bios-Settings und Lüfterbastelei später läuft alles kühl und ruhig.

XP, IPv6 und die Browser

Friday, February 4. 2011

Auch als vm unter vbox eine windwos xp aufgesetzt bzw genauer: eine vmware-vmdk eingebunden und noch ein wenig aufgeräumt. Das ist ja nun wirklich ein sehr angenehmes Feature, dass man VirtuelleMaschinen anderer Formate so einfach einbinden kann. 
Das XP auf SP3 gebracht und dann mal nur zum Test IPv6 aktiviert:

Dazu geht man auf den Eigenschafts-Dialog der Netzwerkkarte und klickt auf hinzufuegen/Protokolle/IPv6.

Die Unterstuetzung fuer IPv6 ist aber scheints nicht ganz vollstaendig oder jedenfalls nicht so fugenlos wie mit Linux oder Windows 7. Von der Kommandozeile aus geht ein ping heise.de problemlos ueber IPv6, auch tracert bevorzugt IPv6. Aber Google Chrome erkennt den IPv6-Stack nicht und zeigt dual stack Webseiten nur per IPv4. Der MSIE6 dagegen überrascht mit IPv6-Fähigkeit. Und Firefox holt auf http://test-ipv6.com/ zweimal 10/10 Punkten. 

Also, geht doch. Nur die ISPs sind Vollversager .

"Die Adobe® AIR™-Laufzeitumgebung ermöglicht den Einsatz bewährter Web-Technologien für die Entwicklung plattformübergreifender Rich-Internet-Anwendungen für den Desktop."

Ok, ein kleines "Hallo welt" angelegt und als .air exportiert, rüber zum Linux desktop (Ubuntu 8.04 64 Bit LTS) und die .air angeklickt: wird als .zip-Archiv erkannt und geöffnet. Ein INSTALL ist nicht zu sehen, also wohl erstmal zu Adobe und die runtime herunterladen.

http://get.adobe.com/de/air/ erkennt mein OS und schlägt gleich AdobeAIRInstaller.bin vor, der download geht fix und dann eine shell im Download-Verzeichnis geoeffnet,

chmod 755 AdobeAIRInstaller.bin
./AdobeAIRInstaller.bin

und schon habe ich eine wunderschöne Fehlermeldung
Error loading the runtime (libnss3.so: wrong ELF class: ELFCLASS64)

Fein, Google findet mir Leidensgefährten und so bin ich bald auf Adobes Knowledgebase mit einer Installationsanleitung, die mich die fuer die runtime benötigten 32Bit-Libs manuell installieren lässt, inclusive eines getLib - Tools und zweier Fehler.

So wird man in Schritt 10 aufgefordert, Symlinks fuer die einkopierten libs zu legen:

$ sudo ln -s /usr/lib32/libnss3.so.1d /usr/lib32/libnss3.so $ sudo ln -s /usr/lib32/libssl3.so.1d /usr/lib32/libssl3.so $ sudo ln -s /usr/lib32/libnspr4.so.0d /usr/lib32/libnspr4.so

fehlt aber eine:

$ sudo ln -s /usr/lib32/libsmime3.so.1d /usr/lib32/libsmime3.so

sonst bekommt man eine vertraute Fehlermeldung. Und wer (wie ich) die Anleitung mit copy/paste abarbeitet, stolpert auch noch über den typo im Programmnamen.

Nach der kleinen Hürde startet der Installer nun endlich und tut auch, was man von ihm erwartet, im Menü findet man dann unter /Applications/Accessories zwei Einträge füer den Adobe Air Application Installer und Uninstaller. 

Aber jetzt nicht zu früh freuen und darauf klicken - dann passiert nämlich gar nichts. Stattdessen den Pfad zu dem neuen Programm finden und in der shell aufrufen

 /usr/bin/Adobe\ AIR\ Application\ Installer

 um die aktuelle Fehlermeldung zu sehen:

Error loading the runtime (libadobecertstore.so: cannot open shared object file: No such file or directory)

Dagegen hilft:

 cp /usr/lib/libadobecertstore.so /usr/lib32

und dann, dann geht es tatsächlich. Eindrucksvoll, und kaum aufwendiger als die Installation eines CD-Rom-Laufwerks unter Dos 4. 

Unter Windows 7 (Prof. 64) wollte sich die HalloWelt.air nicht installieren lassen, der Installer startete, liess sich die Erlaubnis zur Installation erteilen und kam alsbald mit der Mitteilung:

"Leider ist ein Fehler aufgetreten.

Die Anwendung konnte nicht installiert werden, da die AIR-Datei beschädigt ist. Bitten Sie den Anwendungsautor um eine neue AIR-Datei."

Leidensgefährten, aber keine Lösung, auf die rechte Spur brachte mich schliesslich Adobes Troubleshoot Adobe Air Installation Issues mit dem Tip, das .air auf den desktop zu kopieren und von da zu installieren. Offenbar kann der Application Installer mit Netzwerklaufwerken nicht umgehen.

Noch ein Nachtrag, bei der Installation des FlashPlayer unter Linux-64 hilft diese Anleitung

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