Brother Drucker unter Arch

Friday, August 16. 2013

Update: diesmal ging es viel einfacher:
in yaourt brother, gibt mir eine Liste von Treiber -Paketen, davon zwei für den HL3040CN. braucht man beide, erst en LP-Treiber installieren, danach den CupsWrapper. Beide quengeln etwas, was mit etwas Pfadpflege und drüber-Installieren korrigierbar war. Cups monierte auch einen fehlenden filter, den man mit /usr/share/brother/Printer/hl3040cn/cupswrapper/cupswrapperhl3040cn -i  erzeugen kann. Testseite, fertig!

 

(Stand Dezember 2012):

 Das war schon eine rechte Pfriemelei und ich habe zu lange mit dem Schreiben gewartet, um noch alles präsent zu haben, so ist hier i.W. eine Liste von Links mit relevanten Infos bzw Daten. Im Kern war es so, dass man die Brother-Treiber herunterlädt, entpackt, in den Scripten diverse Distributions-typische Pfade und Dateinamen durch Arch-spezifische Varianten austauscht, Manuell ins Dateisystem kopiert. 

Mein Brother Printer ist ein HL 3040cn, Color Laser mit Preisen fuer Gerät und Toner, die beim ersten Toner-Nachkauf sehr ernstlich den Gedanken nahelegen, ob ich nicht statt der Cartouche mit schwarzem Pulver zu ~60€ gleich ein Neugerät mit allen Farben frisch für ~130€ nachkaufen sollte. Schon was pervers. Andererseits drucke ich gar nicht so viel und der erste Tonerkauf kam jetzt knapp 2 Jahre nach Erstanschaffung. Ich will gar nicht wissen, wieviele Tintenstrahler mir in dieser Zeit schon eingetrocknet wären...

Brother HL3040CN in cups
[BROTHER printer] printing problem (SOLVED)
brother-hl3040cn-cupswrapper 1.1.1_4-1


Brother HL-2040 (anderes Modell aber entsprechende Vorgehensweise)
Brother DCP-7020 dto.

Ich habe auch noch einen MFC 5490 rumzustehn, der als Tintenstrahldrucker natürlich längst schon eingetrocknet ist, aber immer noch scannt und faxt. Faxen ist eine so seltene Anwendung geworden, dass ich dafuer dann eine vm mit XP und Windows-Treibern hochfahre. zum scannen brauche ich sane und einen Brother-Treiber brscan3

Eins weiss ich noch: ich hatte dann schliesslich alles eingerichtet, es hätte wirklich gehen sollen, tat aber nicht. Irgendwann habe ich die Kite genervt runtergefahren. Nach dem nächsten Boot lief dann alles flockig.

 

Intellimouse unter Arch Linux/KDE

Saturday, December 1. 2012

 Wenn man eine Weile mit Linux, namentlich KDE unterwegs ist vergisst man teilweise wie unpraktisch manches unter win* ist. Copy&Paste zB, mit KDE habe ich da: zwei unabhaengige Zwischenablagen, markieren/mittlereMaustaste und Control-C/Control-V. Und dann habe ich noch Clipper, der still und leise im systray sitzt, nie muckst und alles in einer Liste einstellbarer Länge zum Wiederaufruf bereit hält.

Nun bin ich neuerdings arbeitsmässig doch wieder mit einem consultants-Laptop mit win7 unterwegs und da gibt es kein markieren/mittlereMaustaste. Da, wo es fehlt, merke ich erst, wie praktisch dieses Feature ist. Und Clipper gibt es natürlich auch nicht,s tattdessen installiere ich mir irgendein Clipboar-Manager, der muckt und nervt, so dass ich ihn dann doch wieder abwschiesse, wenn ich ihn nicht wirklich brauche.

Und umgekehrt: unter win stecke ich eine Maus an, muss vllt., wenn sich w7 nicht mehr daran erinnert, dass es gestern noch mit dieser Maus zurechtkam, eine Weile auf den blauen Kreisverkehr schauen: aber dann geht die Maus und alle Knöpfe auch. Unter arch dagegen kennt meine Intellimouse zwar den linken und rechten Button und übersetzt das Rollen des Scrollrades , aber den Klick darauf als mittleren Button zu verstehen (und schnell mal zu pasten) - das klappt nicht. Von den Daumen-Button ganz zu schweigen.

Das Arch-Wiki hat hilfreiche Artikel zu Xorg und Alle Mousebuttons aktivieren , nützlich fand ich  noch dies und das.
Den erkannten Namen der Maus findet
egrep "Name|Handlers" /proc/bus/input/devices

Ich habe dann in /etc/X11/xorg.conf.d eine Datei 20-intellimouse.conf angelegt mit diesem Inhalt:

 

Section "InputDevice"
         # Make sure you use the identifier specified in the
         # ServerLayout section.
         Identifier  "Evdev Mouse"
         Driver      "evdev"
         Option      "Protocol" "ExplorerPS/2"
         # Change the device to point to the correct location!
         # I use the USB connection under devfs
         Option      "Name" "Microsoft Microsoft IntelliMouse® Explorer"
         Option      "Device" "/dev/usbmouse"
         Option      "Buttons" "7"
         Option      "ZAxisMapping" "6 7"
EndSection
 
Damit wird Klick aufs Rad als MittlereMaus erkannt .
 
 

 

Squeeze mit aktuellerem Kernel

Monday, October 24. 2011

Anstoss der Unrast sind die heftigen Performance-Einbrüche meines Rechners während der regelmässigen incrementiellen Backups auf eine externe USB-Festplatte. Die ist wirklich nicht besonders schnell, hdparm -t ermittelt 30 MB in  3.09 seconds =   9.72 MB/sec. Mein HTC Desire ist da mit bis zu 14 MB/sec merklich schneller.

Das das Backup relativ langsam geschrieben wird ist aber an sich gar kein Problem. Wirklich nervend ist, dass die CPU sich dabei mit 80, 90% wait states eindeckt und kaum noch etwas anderes erledigen mag als, auf die lahme Platte zu warten. Auf der Suche nach möglichen Auswegen stiess ich auf Hinweise, dass Linux ab 2.6.37 mit solchen Situationen besser umgehen könne. Squeeze hat 2.6.32. Einen Versuch wär's wert.

Woher einen aktuelleren Kernel nehmen? Backports (hilfreich bei der Auswahl von Paketen), und eine schon brauchbare Anleitung für die konkreten Schritte fand sich auch bald, brauchte aber dann doch noch ein paar Änderungen und Ergänzungen.

- es schadet nicht, ein aktuelles Backup von /boot und /etc zu haben...
- nano /etc/apt/sources.list
- dort unten diesen Eintrag anfügen: 
  deb http://backports.debian.org/debian-backports squeeze-backports main contrib non-free
- apt-get update
- und jetzt installieren:
   apt-get install -t squeeze-backports linux-image-2.6-amd64

Der install macht auch ein update der Grub-Konfiguration und fügt für den neuen Kernel oben auf der Liste zwei Einträge ein. Wenn nicht alles so geht, wie man gehofft hat, kann man im Grub-Menü nach unten wandern und den bisherigen Kernel booten, das ist die dritte Zeile im Menü.
Klappte soweit ganz gut, ein paar Sachen waren aber zu erledigen. So kam beim Install ein Hinweis auf fehlende (non-free) Firmware, die für diesen Rechner mit
apt-get install -t squeeze-backports firmware-realtek
kam. Weiter monierte der install schon:

dkms: running auto installation service for kernel 2.6.39-bpo.2-amd64:
      vboxhost (4.1.4)...failed.
      nvidia (195.36.31)...failed.

dkms: WARNING: linux headers are missing, which may explain the above failures.
      please install the linux-headers-2.6.39-bpo.2-amd64 package to fix this.

Wirklich landete ich nach dem ersten boot des neuen Kernels auf der Konsole, mangels Grafiktreiber. Google fand mir diese Anleitung, NVidia-Treiber auf dem backported Kernel zu nutzen. In der bash_history hat dieser Schritt solche Spur hinterlassen (das shell script nvidia_heilen.sh entspricht dem auf obiger seite gelistetem)

apt-get install -t squeeze-backports dkms nvidia-kernel-dkms
dpkg-reconfigure nvidia-kernel-dkms
grep -ie error /var/lib/dkms/nvidia/195.36.31/build/make.log
cd /usr/local/src
mkdir backportkernel
cd backportkernel/
nano nvidia_heilen.sh
chmod 755 nvidia_heilen.sh
./nvidia_heilen.sh
apt-get install -y nvidia-glx
apt-get install -y nvidia-glx-ia32
apt-get install -y nvidia-xconfig nvidia-settings
reboot

Nun lande ich wieder auf dem grafischen Desktop und nicht nur der nvidia-Treiber sondern auch der ebenfalls monierte vboxhost sind geheilt. Bleibt vmware. Hier die hilfreiche Webseite (leider ist sie jetzt, beim schreiben dieser Zeilen, nicht verfügbar). Infos und Beschreibung treffen, aber bei mir klappte es auch mit dem Patch nicht. Letztlich half der Link zu den gepatchten Sourcen. Der Vmware-Player (3) baute sich seine Module, die liefen aber erst nach einem reboot.

Fein, damit war das Update gelungen - hat es auch was gebracht? Sieht recht gut aus, top zeigt die wa während der rsync-Läufe zwischen 25 und 30%. Und gefühlt ist das Problem damit bereinigt.

Update:
Für die Aktion etwas zu spät stieß ich auf  smxi/sgfxi/svmi, eine Familie von Scripten, die sich ganz dem Kernel-Update und der Kompilierung von Grafik Modulen und Modulen für vmbox und vmware widmen und die Sache um einiges leichter machen...

Ich habe auf Debian Squeeze VirtualBox 4 laufen und darin als Gast u.a. Windows 7 installiert. Fuer Aero reicht es nicht, aber ansonsten ist die Performance gar nicht mal schlecht. Nur den Sound wollte Win7 partout nicht erkennen. Die Lösung ist, einen realtec Treiber zu installieren, die Datei heisst 6305_Vista_Win7_PG537.zip und enthält die AC97-Treiber. Ich wollte ihn zunächst direkt bei realtec in Taiwan ziehen, aber die drei Server dort sind wirklich sehr langsam. Google fand mir dann aber etliche weitere DownloadQuellen.

Treiber.zip entpacken, Gerätemanager den Pfad zum Durchsuchen auf dem eigenen Computer weisen und nun plingt! win7 auch aus der vm. 

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