Entries tagged as ipv6Tuesday, May 18. 2010IPv6-Tunnel mit he.net unter ubuntuEs gibt verschiedene Tunnelbroker für IPv6overIPv4, Sixxs.net und he.net (tunnelbroker.net) sind die bekanntesten. Für adsl mit wechselnden IPv4-adressen, wie hier üblich, hält sixxs.net den praktischen daemon aiccu bereit, der, einmal mit den Eckdaten wie Tunnel-ID, Passwort, Server-IP versorgt, den Aufbau des Tunnels und die Aktualisierung der Endadrese bei Wechsel der dynamischen IP ganz wunderbar erledigt, so dass man da keinen Aufwand der Konfiguration hat. Nun habe ich leider mit sixxs immer wieder Netzwerkprobleme erlebt, ein Ping > 300ms bremst schon sehr spürbar, wenn alle Browser etc vorzugsweise IPv6 benutzen. Ich habe deshalb zu tunnelbroker.net umgestellt, aber die Frage der Konfiguration kommt damit neu auf. Auf der Detail-seite zu einem mit tunnelbroker.net eingerichteten Tunnel bekommt man zwar (für versch. betriebssysteme) eine beispielkonfiguration angezeigt, die ich (linux-route2) so wie sie kam in die Kommandozeile pasten konnte und schon lief der Tunnel. aber nach der nächsten Zwangstrennung geht dann wieder nichts mehr.Und jedesmal per Hand ist keine Option. Bei mir ist ein alter p3-Rechner der Router und so kann ich /etc/ppp/ip-up und /ip-down verwenden, Scripte, die in diesen Ordnern liegen, werden bei Herstellung bzw. Trennung der Verbindung automatisch aufgerufen, mit nützlichen Parametern wie etwa Localip und Remoteip. Programme wie fetchmail, postfix etc legen hier bei der Inwstallation Eintraege an und in beiden Ordnern habe ich ein kleines shell-script für meine eigenen Zwecke, hier als Beispiel /etc/ppp/ip-down.d/ip-down-local #!/bin/sh
Entsprechend gibt es auch ein /etc/ppp/ip-up.d/ip-up-local, hier sind die relevanten Zeilen # tunnelbroker updaten Und die drei hier aufgerufenen Scripte in /usr/local/bin lauten heIpv6-del.sh: heIpv6-add.sh tunnelbroker_update.sh
Monday, May 17. 2010Freie Nameserver: Update
Ohnehin ziehe ich mit meinen IPv6-Tunneln schritt für Schritt von Sixxs weg und zu HE, es hakt leider bei Sixxs gar nicht so selten und bei einem Ping von 330ms zum ersten Hop hinter dem tunnel kommt dann selbst ssh ins Stolpern. Wird Zeit, dass man endlich natives IPv6 bekommt, XS4All bietet das (nach einem Jahr Probebetrieb) nun standardmässig und in Deutschland? findet man in der FAQ des Providers allenfalls Hinweise, wie man IPv6 bei aktuellen Betriebssystemen wieder deaktivieren kann! Schnarchnasen. Tuesday, March 16. 2010sshfsDatenaustausch mit dem Server, das ist vom Windows-Desktop her in der Regel ein Job für WinSCP , vom Linux CLI tar und scp. Wenn man sich einmal die kleine Mühe gemacht hat, sshd für authorized_keys einzurichten, ist das alltagstauglich komfortabel. rsync hat seine Stärken beim Backup. Aber zuweilen wäre es am praktischsten, ein entferntes Verzeichnis lokal zu mounten und das geht mit sshfs. sshfs ist ein FUSE-Modul, mit dem man entfernte Rechner über SSH in das Lokal muss FUSE eingerichtet sein, sshfs installiert, der Benutzer muss der Gruppe fuse zugeteilt sein und ein mount point muss bereitstehen. sudo apt-get install sshfs Will man sich vergewissern, dass die ssh-Verbindung klappt, ruft man zum Test erst mal eine shell ssh server.tld und dann ist man auch schon startklar, sshfs server.tld:/pfad /media/Verzeichnisname bindet das entfernte Verzeichnis ein. Um es später wieder zu lösen, gibt man fusermount -u /media/Verzeichnisname Es gibt noch zahlreiche Optionen, darunter -p Portnummer und -o idmap=user, um den lokalen Benutzer auf eine UID auf dem server abzubilden. Und weil ssh problemlos mit IPv6 zurecht kommt, kann sshfs dies natürlich auch.
Thursday, February 25. 2010Logos und VerzeichnisseErinnert ein wenig an die Link-Listen des ganz frühen www, ein Verzeichnis von ipv6-erreichbaren WebSeiten.
Und inetcore.com bindet einen Zähler ein, der die Zugriffe per IPv4 bzw IPv6 misst und vergleicht. Wednesday, February 24. 2010Windows 7 Bug mit ntp Servern und IPv6Nebenbei bin ich auf einen Bug in Windows 7 gestossen: die Abfrage von Time Servern (Internetzeit) gelingt nicht, wenn der Server via IPv6 abgefragt wird. tic.dreckhaen.de hatte urspruenglich nur einen A record und diente jahrelang problemlos als time server, als einer im pool.ntp.org wie auch direkt vom desktop aus. Nachdem der Host auch einen AAAA Record hatte, ging plötzlich die Uhr auf dem Desktop falsch. Erst nachdem ich diesen record wieder löschte, gelang die Synchronisation auch wieder. Friday, February 19. 2010GlueBei der Zertifizierung zum IPv6-Sage wird auf glue records für die Name server getestet, letztlich war es für mich mit ns1.gratisdns.dk sehr leicht, diesen Test zu absolvieren. Hier Links zu einigen seiten mit hilfreicher Info: wikipedia hat ein kommentiertes Beispiel der Namensauflösung zu www.heise.de Friday, February 19. 2010
offene Tabs Posted by daniel
in IPV6 at
10:59
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offene TabsMal eben durch die Reihe der offenen tabs im Browserfenster und die nützlichen Links einsammeln: Thursday, February 18. 2010Freie Nameserver für IPv6Auf dem Weg durch das Ipv6-Zertifikationsparcoursstiess ich auf einen Mangel an Hetzners Name Servern: Man kann hier zwar voellig frei den Inhalt der eigenen Zone Files gestalten, aber für die Name Server selbst gibt es keine IPv6-Anbindung, keine AAAA.records und also auch keine Erreichbarkeit aus einem reinen IPv6-Netz. Derlei mag gegenwaertig ja auch noch die totale Ausnahme sein, aber wie lange noch? Also begann ich die Suche nach IPv6-tauglichen und möglichst freien DNS-Angeboten, und habe auch 2 Alternativen gefunden. Zum einen ist das xname.org, mit Sitz in Paris, die freie DNS anbieten, die software ihrer Website sogar als opensource zum download anbieten und die immerhin einen der drei name server mit AAAA ausgestattet haben. Zum anderen wurde ich bei gratisdns.dk fündig, hier sind 5 Name Server am Werk, die allesamt IPv6-fit sind. Einen kleinen Haken hat dieses Angebot aber: das Interface fürs Anlegen der zone files ist etwas gewöhnungsbedürftig und alle Texte und Erklärungen sind auf Dänisch. Thursday, February 18. 2010IPv6 CertificationHurricane Electric hat eine IPv6 Certification, eine Reihe von automatisierten Tests, die Schritt für Schritt die erfolgreiche Konfiguration der zentralen Dienste für IPv6 abfragt - vom Anlegen eines 6in4-Tunnels, der Konfiguration des Webservers fuer IPv6, der Anpassung des Mailservers, AAAA-records für DNS, rDNS, bis zur Prüfung, ob der Nameserver selbst auch AAAA-records hat und via IPv6 angebunden ist. Kein schlechter Führer durch die Materie, aktuell bin ich Ein großes Rätsel war mir zum letzten Schritt das Anlegen der glue records aber dann ging es ganz einfach, ich habe die name server von gratisdns.dk im Einsatz und ns1.gratisdns.dk hat glue. Success! BTW: Das Zertifikat zeigt unweigerlich den Account Namen an, mit dem man sich bei tunnelbroker.net registriert hat; beisheim ist der Ortsname des Lan, das ich ursprünglich mit diesem Tunnel anbinden wollte. Man kann tatsächlich auch dynamische IPs für diese Tunnel verwenden, muss sie halt regelmaessig updaten, aber sixxs-Tunnel mit aiccu sind dafür viel bequemer. Sunday, February 14. 2010Zonefiles für die reverse DNSEin sehr nuetzliches Tool zum Anlegen von Zonefiles für die reverse DNS - Namensauflösung ist der IPv6 Reverse DNS Zone Builder for BIND 8/9 .
Friday, February 12. 2010
Besucher mit IPv6 erkennen Posted by daniel
in IPV6 at
11:19
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Besucher mit IPv6 erkennenNatürlich soll man es auch auf den ersten Blick erkennen können, wenn eine site IPv6-ready ist und per IPv6 abgerufen wird. Etwas wie Googles huepfendes Logo oder die Schildkröte auf kame.net musste her. Die Erkennung der jeweiligen Verbindung leisten ein paar Zeilen php: <?php Thursday, February 11. 2010Viele IPs fuer ein InterfaceAuf dem Wege zur Umstellung auf IPV6 tat sich die Frage auf, wie ich die Menge der IPs anbinde. Der Server hat von tunnelbroker.net einen statischen 6in4-Tunnel und dazu je ein /48-Subnet und ein /64er, zur besseren Redundanz auch von Sixxs noch einen Tunnel mit /48. Das macht zusammen eine obszöne Anzahl von Adressen, da kann ich mir eine eigene IP je vhost leisten Für die ersten Versuche habe ich die IPv6-Adressen in der /etc/network/interfaces analog der IPv4-Adressen eingetragen, etwa so: # Zusatz-IP 1 iface eth0:1 inet6 static Für ein paar Beispiele kommt man damit zurecht, aber schon mit einem knappen Dutzend wird es lästig. So geht es besser: up /sbin/ifconfig eth0 inet6 add 2001:db8:12c4::1/64 |
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