Entries tagged as debian
Dolphin: Copy file path to klipper
Monday, February 20. 2012
On windows I used to like the Windows Explorer as a file manager, at least in the shape it had with w2k. And there has been toy pack by Microsoft which, among other more or less useful add ons, allowed me to add an "send to clipboard" entry to the context menue of any file which would push the file's path into the clipboard and thus helped me to avoid typing it. I missed it ever since I changed to linux/KDE as my desktop environment. Yes, you can get the folder path but that's not all I wanted.
However I found hob to fix this and add such an entry to the dolphin file manaer's context menue, and it was easy, too.
The thing that needs to be added is called a ServiceMenu in KDE jargon, I let locate find me where those sort of files live on my system and it returned a number of them at /usr/share/kde4/services/ServiceMenus/. I assume there are other folders you could put them , i.e. below ~/.kde/, but I was in a hurry and just got root to create /usr/share/kde4/services/ServiceMenus/sendPathToClipboard.desktop The name is not important as long as it is unique and ends in .desktop.
Opened it in an editor and this is what I put there:
[Desktop Entry]
Icon=klipper
tightvnc statt aufstehen
Friday, February 3. 2012
Oft ist es ja nur der Rechner in der anderen Ecke des Lab, dessen desktop ich mal eben vor mir sehen möchte, und lieber nicht hinübergehen. Aber es funktioniert im wesentlichen ganz genau so mit einer Kiste, die hunderte Kilometer entfernt ist: eben mal vnc aufmachen.
Ich bin da, nach einigen Versuchen, mal auf tightvnc gestossen, der sich flink installieren und einrichten lässt und prima mit dem kdrc harmoniert. Und tightvnc laesst sich klaglos durch einnen ssh-Tunnel schicken, und das beruhigt schon.
Ich gehe hier mal davon aus, dass zu dem entfernten Rechner ohnehin eine ssh-Verbindung besteht und Passworte dank authentification keys kein Thema sind.
Auf dem entfernten Rechner ist tightvnc schnell installiert, mit debian reicht ein
apt-get install tightvncserver (als root)
und dann startet man den server zum initialisieren als der user, mit dem man auf dem entfernten Rechner aktiv sein will.
vncserver
Man darf/muss ein Passwort festlegen, notieren! - man wird bei jeder Verbindung danach gefragt werden. Erstmal fertig.
Um jetzt konkret eine Session zu öffnen, gebe ich, als user, auf der console des entfernten Rechners
tightvncserver -nolisten tcp -localhost -geometry 1152x864 -nevershared :2
und kontrolliere den Erfolg mit
ps aux|grep vnc
Xtightvnc :2 -desktop X -auth /home/user/.Xauthority -geometry 1152x864 -depth 24 -rfbwait 120000 -rfbauth /home/user/.vnc/passwd -rfbport 5902 -fp /usr/share/fonts/X11/misc/,/usr/share/fonts/X11/Type1/,/usr/share/fonts/X11/75dpi/,/usr/share/fonts/X11/100dpi/ -co /etc/X11/rgb -nevershared -nolisten tcp -localhost :2
der rfbport (5902) und die Nummer des desktops (:2) sind die beiden Daten, die ich in dieser Ausgabe kontrolliere, dann bin ich mit dem Server soweit fertig und wechsele zu einer Shell des lokalen Rechners, auch hier als passender user.
krdc vnc:/127.0.0.1:2 & ssh user@host.domain.tld -N -C -L 5902:127.0.0.1:5902
und pling öffnet sich der kdrc mit der Passwortabfrage und dann baut sich der entfernte Desktop auf. Bei langameren Verbindungen (dsl rauf und schmales dsl runter) vereinfacht es die Maussteuerung, wenn man im krdc oben "Local Cursor" aktiviert.
denyhosts sync error
Sunday, January 29. 2012
Nach einem dist-upgrade von lenny zu squeeze auf meinem root server stelle ich fest, dass denyhosts nicht mehr richtig funktioniert.
Im denyhosts.log findet sich die Zeile:
sync : ERROR long int exceeds XML-RPC limits
und dem folgt eine Traceback. Es ist für debian ein bekannter bug und anscheinend auch gefixt und archiviert.
"Found in version denyhosts/2.6-6. Fixed in version denyhosts/2.6-10." Na super! Squeeze kommt mit 2.6.7 und da ist es nicht gefixt.
Stattdessen fand ich in den ubuntu-Foren einen hilfreichen Beitrag mit einer filigranen Änderung an der auch im Trackback benannten /usr/share/denyhosts/DenyHosts/sync.py :
Die hat, bei mir auf Zeile 55/56,
fp = open(os.path.join(self.__work_dir, SYNC_TIMESTAMP), "a") und das ändern wir (als root) in:
fp = open(os.path.join(self.__work_dir, SYNC_TIMESTAMP), "w")
Dann noch das misshandelte Timestamp resetten:
date +%s > /var/lib/denyhosts/sync-timestamp
und fertig!
Tinnef a la Microsoft: winmail.dat
Friday, December 2. 2011
Man bekommt diese Attachments von Leuten, die ihre Mail mit outlook versenden, oben zwei Zeilen Text, dass alles wichtige in dem attachten 'Word.doc steht und dann kein lesbares attachment sondern eine Datei winmail.dat, mit der ausser dem Sender selbst niemand etwas anfangen kann.
Das Format ist ein Microsoft-Standard (Oxymoron?) mit dem treffend gewaehlten Namen tnef. So, zu meiner Freude kam ich jetzt mal darauf, dass debian eine Antwort darauf in den repositories hat:
apt-get install tnef
tnef -f winmail.dat -C Zielverzeichnis --unix-paths --verbose
klärt das Problem erstmal...
Alternativ kann man auch einen Webdienst dazu bemuehen, etwa bei tud.at, und sich die Dateien da auspacken lassen.
Dann gibt es für Thunderbird/Icedove das Addon LookOut, welches die Inhalte der winmail.dat wie zusätzliche attachments auflistet.
Den lieben Absender, der Outlook benutzt, sollte man bitten, seine Emails künftig nur noch im reinen Text Format zu versenden. Wie das geht, kann man bei Microsoft nachlesen.
Was und wo speichert KDE4 eigentlich alles?
Tuesday, November 22. 2011
Und wie putze ich?
Also zuerst mal den Trash, wo der liegt, hatte ich in einem früheren Beitrag mal notiert. Dolphin hat den Mülleimer in der linken Spalte und nach Rechtsklick/Empty Trash ist das Verzeichnis auch wirklich leer. Was nicht heisst, das die Sachen da wirklich weg sind, wer low level die Festplatte untersucht, wird fast alles wiederfinden können.)
Ich hatte schon mal ein Programm KSweeper entdeckt und aus den debian-repositories installiert und laufen lassen, der Doku des Programmes entnahm ich einen Hinweis, der mich zu /var/tmp/kdecache-user führte. Ok, da gibt es div. Dateien und Unterordner, etwa http/. Sweeper laufen lassen (im Abschnitt Browser war alles angehakt), im Subdir http/ nachgeschaut und die tausende von Dateien dort sind weiter vorhanden. Hm, da ist wohl noch Platz für Verbesserungen...
Immerhin, mit dem Pfad an der Hand zu Google und zu einem längeren und recht gut strukturierten Dokument gelangt, aus Ubuntu - Sicht aber das tut ihm keinen Abbruch: Privacy Cleanup 101 Das ist eine Menge Lesestoff. Einem der Links dort folgend finde ich KScrubber. Das kann man als .deb herunterladen und mit sudo dpkg -i kscrubber_1.2.8-1_all.deb installieren, bei mir monierte es unerfuellt Abhaengigkeiten, die ein apt-get install -f dann loeste. KScrubber laeuft von der command line.
Da das Ziel zunaechst Forschung war, habe ich KScrubber mit sudo kscrubber --verbose --sim --clean|less im schwatzhaften Simulationsmodus gestartet, less hilft, die umfangreichen Ausgaben zu lesen.
(wird fortgesetzt)