Windows 7 Netzwerkverbindungs-Test

Wednesday, May 18. 2011

Slashdot verweist auf ein kleines Forschungsergebnis, das Nathan Hinkle in seinem Blog berichtet: Es geht darum, wie Windows 7 den Status von Netzwerk: Internetzugriff ermittelt. Es ruft zuhause an und man kann es leicht auf einen eigenen Server umbiegen, was Datenspuren vermeidet und evtl. sogar das Wiederfinden gestohlener Hardware ermöglichen kann. Spannend, will es hier kurz festhalten.

Immer, wenn eine WLAN-Verbindung eines Laptops mit win7 eine Authentizifierung vom Browser benötigt, Hotspots in Bahnhöfen oder Hotels zum Beispiel, weiss win7 das irgendwie. Und es erkennt es auch, wenn die Internetverbindung nicht funktioniert, und kann dabei zwischen lokaler Verbindung im LAN und voller Verbindung unterscheiden. Wie macht es das? 

Das Feature heisst NCSI für Network Connection Status Indicator und basiert im Kern auf zwei Abfragen:

1. Eine DNS - Suche und Abruf von http://www.msftncsi.com/ncsi.txt. Das ist eine einfache Textdatei mit dem Inhalt 'Microsoft NCSI'.
2. DNS - Suche nach dns.msftncsi.com. Dann wird geprüft, ob der Name nach  131.107.255.255 aufgelöst wird. Wenn die Adresse nicht zu dieser IP aufgelöst wird, wird angenommen, dass die Internetverbindung nicht korrekt funktioniert. 

So, und das steht natürlich irgendwo in der Registry, nämlich hier:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\NlaSvc\Parameters\Internet

Die meisten Unterschlüssel sind ziemlich sprechend benannt und  da kann man nun seinen eigenen Server, ncsi.txt, IP etc einschreiben. Was zum einen den eigenen Rechner aus dem grossen "Wann läuft unter welcher IP ein Rechner mit windows 7"- Datenpool der Redmonder herausnimmt. Und potentiell eine Hilfe ist, gestohlene Hardware zu verfolgen, vorausgesetzt der so präparierte Rechner wird mit Netzverbindung gestartet, ohne dass als erstes das Betriebssystem neu installiert wurde. 

 

 

 

Android kann IPv6, adb aber nicht

Thursday, March 3. 2011

I started to work on a little thing for Android and whenever I run it from eclipse the console messages:  "Warning: No DNS servers found". Google yields the advice to double check /etc/resolv.conf which looks all valid, works (and hasn't been changed for some time). But since I'm moving towards an "IPv6 first" - setup in my Lan resolv.conf has only IPv6-reachable entries. Which apparently works fine with allmost everything except the android development tools. I reintroduced an IPv4 entry and the messages were gone.  So while Android itself does IPv6 nicely, the devel tools (i.e. adb) do not.



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Freie Nameserver: Update

Monday, May 17. 2010

Ein Update und Nachtrag zum Thema Nameserver: he.net bietet jetzt freie DNS an, derzeit noch beta und auf 25 Zones beschränkt. Aber dafür bekommt man DNS und rDNS aus einem Formular und das noch dazu ohne Dänisch.

Ohnehin ziehe ich mit meinen IPv6-Tunneln schritt für Schritt von Sixxs weg und zu HE, es hakt leider bei Sixxs gar nicht so selten und bei einem Ping von 330ms zum ersten Hop hinter dem tunnel kommt dann selbst ssh ins Stolpern.

Wird Zeit, dass man endlich natives IPv6 bekommt, XS4All bietet das (nach einem Jahr Probebetrieb) nun standardmässig und in Deutschland?  findet man in der FAQ des Providers allenfalls Hinweise, wie man IPv6 bei aktuellen Betriebssystemen wieder deaktivieren kann! Schnarchnasen.

Glue

Friday, February 19. 2010

Bei der Zertifizierung zum IPv6-Sage wird auf glue records für die Name server getestet, letztlich war es für mich mit ns1.gratisdns.dk sehr leicht, diesen Test zu absolvieren.

Hier Links zu einigen seiten mit hilfreicher Info:

wikipedia hat ein kommentiertes Beispiel der Namensauflösung zu www.heise.de
Im Forum zu tunnelbroker.net gibt es einen recht ausführlichen thread
eine faq bei domainmonster.com
hetzner hat einen Hinweis in der robot-faq

Freie Nameserver für IPv6

Thursday, February 18. 2010

Auf dem Weg durch das Ipv6-Zertifikationsparcours stiess ich auf einen Mangel an Hetzners Name Servern: 

Man kann hier zwar voellig frei den Inhalt der eigenen Zone Files gestalten, aber für die Name Server selbst gibt es keine IPv6-Anbindung, keine AAAA.records und also auch keine Erreichbarkeit aus einem reinen IPv6-Netz. 

Derlei mag gegenwaertig ja auch noch die totale Ausnahme sein, aber wie lange noch?

Also begann ich die Suche nach IPv6-tauglichen und möglichst freien DNS-Angeboten, und habe auch Alternativen gefunden.

Zum einen ist das xname.org, mit Sitz in Paris, die freie DNS anbieten, die software ihrer Website sogar als opensource zum download anbieten und die immerhin einen der drei name server mit AAAA ausgestattet haben.

Zum anderen wurde ich bei gratisdns.dk fündig, hier sind 5 Name Server am Werk, die allesamt IPv6-fit sind. Einen kleinen Haken hat dieses Angebot aber: das Interface fürs Anlegen der zone files ist etwas gewöhnungsbedürftig und alle Texte und Erklärungen sind auf Dänisch.

Update:
Hurricane Electric (dns.he.net) kam etwas später mit einem Free DNS Service heraus, der erst 25, dann 50 Zones umfasste und inzwischen eine stattliche Zahl von Features hat, auch hier 5 Name server . HE baut dies Angebot auch immer weiter aus.

Es gibt natuerlich noch mehr freie Angebote.

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