Mit dem jüngsten Update auf Chromium 57 funktionierten alle meine Zertifikate nicht mehr. Wosign und Startcom waren ja vor einer Weile in Ungnade gefallen und neu ausgegebene Zertifikate dieser Certification Authority (eigentlich ist es nur eine) wurden nicht mehr anerkannt, aber mit Version 57 hat Chromium/Chrome dies stillschweigend weiter eingeschränkt: jetzt sind auch ältere certs betroffen, wenn die Site nicht eine ganz Grosse ist und in Alexa top 1 Mio gelistet wird.

Könnte man sich darüber aufregen, hilft aber nicht. Die billigsten kommerziellen Zertifikate kosten 8 USD/Jahr und kommen von Symantec, was auch nicht gerade sehr vertrauenswürdig klingt.

Bleibt Let's encrypt. Das hatte ich bislang gemieden, weil die Laufzeit mit 90 Tagen zu kurz ist, um manuell Zertifikate anzufordern, der Client aber etwas monstroes daherkommt, zig dependencies hat, den Server selbst konfigurieren möchte und was nicht. Und es eilte ja nicht so sehr - jetzt aber.

Nach etwas Recherche fand ich mir einen schlanken bash-Client und bin zu meiner Verwunderung damit recht zügig zum Ziel gekommen.

- download von https://github.com/lukas2511/dehydrated/archive/master.zip und entpacken nach /usr/local/bin 
- in /etc/apache2/conf-available eine datei dehydrated.conf anlegen mit
Alias /.well-known/acme-challenge /var/www/dehydrated
<Directory /var/www/dehydrated>
       Options None
       AllowOverride None

       # Apache 2.4
       <IfModule mod_authz_core.c>
               Require all granted
       </IfModule>
</Directory>
und diese nach /etc/apache2/conf-enabled symlinken
- in /var/www ein Verzeichnis dehydrated anlegen
- apache restarten
- in /etc/dehydrated config und domains.txt aus dem docs - folder des entzippten Codes einkopieren, anpassen, dabei anfangs die staging-URL eintragen
- im Programmordner mit ./dehydrated -c  script aufrufen, ggf. Fehler korrigieren. Wenn es durchläuft, die staging-Urls auskommentieren und die certs bauen.
- in /etc/apache2/sites-available die conf der vhots so anpassen, dass die neuen certs verwandt werden
       SSLCertificateFile      /etc/dehydrated/certs/beispiel.de/cert.pem
       SSLCertificateKeyFile   /etc/dehydrated/certs/beispiel.de/privkey.pem
       SSLCertificateChainFile /etc/dehydrated/certs/beispiel.de/chain.pem

-apache restarten und fertig. 

Cool, jetzt noch ein cron job, der das mit langem Abstand immer mal ausführt (und veraltende Zertifikate erneuert) und man kann die Sache vergessen.

 

 Zum Labeldrucker ql-710w (und einigen anderen) gibt Brother ein Kommandozeilentool,
mit dem man Custom pagesizes, also eigene Label-Formate erstellen und einbinden kann.
Das händisch zu versuchen, endet leicht in rot blinkender Drucker-LED.

brpapertoollpr_ql710w -P ql-710w -n 62x35Label -w 62 -h 35

ist die Syntax, um ein neues Format 62x35Label mit Breite 62mm, Höhe 35mm
zu erstellen.

Das Tool geht aber ungefragt davon aus, dass  
in /etc/cups/ppd die Datei ql-710w.ppd existiert und gibt sonst nur
lakonisch ein File not Found zurück.

mit

strace -ff  -e stat64  -e open brpapertoollpr_ql710w -P ql-710w -n 62x35Label -w 62 -h 35

kann man sich das vor Augen führen.

Hier gab es halt nur eine anders benamte .ppd, deshalb einiges Herumsuchen und -kopieren.

andere hier nennenswerte Orte:

/usr/share/cups/model
/opt/brother/PTouch/ql710w/inf

Was eben leider nicht geht, obwohl man es erwartet (und andere
Betriebssysteme auch Druckertreiber haben, die das unterstützen):
Das das Ding von seinem Endlospapier einfach druckt, bis es fertig ist, und
dann abschneidet.

Diese Erfahrung mache ich nicht allein, Tante Guggel findet reichlich ähnliche Fragen. 
Hilfreich waren mir Brother PCLinux-Forum Suse-Forum (mit Hinweisen auf einen besseren Foomatic-Treiber), natürlich das Arch-Drucker-Wiki 


Diese Einrichtung hat mich fast 3 m Etiketten gekostet.

Davon ab ist das ein für seine Zwecke nettes Druckerchen mit ordentlichem Druckbild. Ich bin im Zweifel, ob es grosse Unterschiede zwischen dem Druckwerk des QL-700 und günstigeren Modellen wie dem QL-570 gibt, lt. Datenblatt hat der QL-7XX zwar bis zu 300x600 px Auflösung, aber die Treiberdialoge kennen nur 300px und auch ein anhakbarer Schönschreibmodus hat keine sichtlichen Unterschiede gemacht. Zur Ersteinrichtung des Wlan musste ich auf einem anderen Betriebssystem einmal die Software installieren und eine USB-Verbindung herstellen, ganz ohne Mac oder Win geht es nur, wenn man an seinem AccessPoint die 1-Klick-Anmeldung mit WPS unterstützt.

 get the latest built from developers.google.com/android/nexus/images

unpack it to your android working dir. 
cat flash-all.sh for the current filenames (below is from mmb29q)

adb devices
adb reboot-bootloader
fastboot flash bootloader bootloader-deb-flo-04.05.img
fastboot reboot-bootloader
fastboot flash radio radio-deb-deb-z00_2.44.0_0213.img
fastboot reboot-bootloader
fastboot flash system system.img
fastboot reboot
 
all the data and settings survived and the device shows 
MMB29Q
1. Februar 2016 as Patchlevel.
 

Was neu in Android Marshmallow?

Wednesday, October 7. 2015

 heute früh las ich von der Veröffentlichung von Android 6.0 und jetzt ist es drauf auf meinem razorg Nexus 7. Das ist schon mal ein absoluter Erstling, bei allen anderen Upgrades seit 2013 war ausgerechnet mein Modell der Röhrengucker, die eine Version, die noch ein Vierteljährchen warten durfte. Diesmal nicht, Pluspunkt.

Überhaupt, ein bald 3 Jahre altes Teil noch ganz frisch zu halten - aber dafür habe ich seinerzeit ja zu Google-Hardware gegriffen. Mal sehen, wie sich das Oneplus One hält, jetzt, nach einem Jahr, ist es mit 5.1.1 noch vorne dran. 

Fein, die erste Neuerung sieht man gleich nach der erfolgreichen adb - Aktion: die Startanimation ist keine Bezier-kurvenlastige Simulation gravitierender Buntflecken mehr, sondern ein psychodelisches Fließband konfektbunter Sonnen, Würmer und LSD-Pralinen. Beim ersten Start bekommt man das wirklich lange zu sehen.

Der Rest der Startprozedur kam mir recht bekannt vor, der Startbildschirm hat einen anderen Hintergrund, aber sonst? Für den Anfang den default-Launcher gelassen, nichts Auffälliges. Runter in den app-drawer und da ist nun der Link zu play.google superfett rechts oben, wo man die Settings erhofft. Marketing-Droids. Minuspunkt.
(Sieht trotzdem weit knackiger aus als der AppDrawer meines Nova-Launchers. Hmm)

Die Seiten der Apps -Liste haben einen ansprechenden Reinzoom-Effekt aber davon ab fiel erstmal nicht fiel auf.
(Sieht trotzdem weit knackiger aus als der AppDrawer meines Nova-Launchers. Hmm)

Einstellungen, da hat sich in den Untermenues was getan, Ton&Benachrichtigungen hat eine Liste aller Apps mit Optionen, unter welchen Umständen sie wie nerven dürfen. auch einen Punkt 'Zugriff während 'Nicht stören'' - schon mal interessant. Dann gibt es ein Untermenue andere töne mit 4 T/F-Toggeln und einem Choice.

Apps hat zu den installierten Apps nun merklich mehr Settings und Anzeigen, zweimal die Option Speicher (darf man jetzt Raten, ob Dateisystem oder Memory gemeint ist), dazwischen Statistik zum Datenverbrauch, Berechtigungen, Benachrichtigungen, Standardmässig öffnen und Akku - das sieht doch nach einem dicken Pluspunkt aus.

Speicher - da gibt es ganz unten den Punkt "Erkunden". Aber der erste blick sieht nur mit Bedauern, das beim SystemUpgrade wirklich alles auf der emulierten SD weggewischt wurde. 

Sicherheit - nicht viel Neues. Displaysperre/Muster bietet immer noch nur eine 3x3-Matrix an. Kein Pluspunkt.

Die Google-Einstellungen sind jetzt bei Nutzer integriert und kommen mir sehr differenziert vor. Oder wäre dass jetzt diversifiziert? Jedenfalls nicht das, was mich gerade sehr interessiert.

"Über das Tablet" hat einen neuen Punkt "Android Sicherheitspatch-Ebene" Das sind so Ausdrücke, die ich mir im Kopf schnell rückübersetze, um sie zu verstehen... - aber das könnte ein fetter Pluspunkt sein. Mal schaun, wie sich das in der Zukunft und auf zugefeatureten Samsungs und was weiss ich hält.

Alles in allem - ja, hinter den Kulissen und in den Details. Man fragt sich, ob das wirklich einen vollen Versionssprung wert ist - aber dafür gibt es ja eine neue Nascherei. Marshmallows, fühlt sich an wie EssPlastic, garantiert ohne Verwendung von natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt und man stopft es doch in sich rein, bis die Tüte endlich leer ist.

spamassassin  uses bayesian filters (think of this as a form of artificial intelligence) that can learn about what sort of emails are spam (bad) and what sort are ham (good). The key to this is a tool called sa-learn which you run against mailbox files that either contain only ham or only spam emails. This allows Spamassassin to learn which emails you think are spam. Spamassassin uses several files to store this information, kept in a hidden directory (.spamassassin) 

Spamassassin with amavis uses the .spamassassin directory in the Amavis working directory. On debian I found this to be in /var/lib/amavis/ 

So let's assume the inbox of user USER is cleanly refined wanted mail and ll the spam has been sorted to the Junk folder. Theexample fits for a dovecot imap with Maildir and teaches Spamassassin how to sort spam from ham:

sa-learn --dbpath /var/lib/amavis/.spamassassin --dir --spam -u amavis /home/USER/Maildir/.Junk/cur
sa-learn --dbpath /var/lib/amavis/.spamassassin --dir --ham  -u amavis /home/USER/Maildir/cur

 

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