Thunderbird default Browser

Wednesday, May 29. 2013

Thunderbird handelt meine Mails, Google Chrome ist mein Standardbrowser. (arch-linux, KDE). 
Aber wenn ich in Thunderbird in einer Mail auf einen Link klicke, geht fireFox auf. Verständlich, ich will es aber anders. 

Wie ändere ich den default Browser?

- Edit -> Preferences -> Advanced -> General -> Config Editor
- setze network.protocol-handler.warn-external.<protocol> auf  true  für jedes Protokoll, für das das Standardprogramm geändert werden soll (http, https)
- nimm (suche / erstelle) eine mail mit Links aus http:// und https://
- Klicke eine URL, es erscheint ein dDialog, der sowohl die derzeitige Einstellung (Firefox) anzeigt als auch die auswahl eines neuen Prg anbietet.
- In diesem Dialog bis zum Google-Chrome executable durchklicken (wohnt bei mir auf /usr/bin/goole-chrome)
- für jedes benötigte / ausgewählte Protokoll wiederholen
- anschliessend im Config Editor die Abfragen wieder mit  false  abschalten

- fertig!

 Mehr zu den Abläufen & Hintergründen nachlesen.

Windows entschlacken

Saturday, May 25. 2013

 Windows verfettet mit der Zeit, eine VM, die ursprünglich in 20 GB gut Platz hatte, schmeisst nun aus 30 GB Warnungen während eines Windows Update - Durchlaufs. Ich entsinne mich eines Artikels in der c't (17/2012, p74-79) und mache mich ans Putzen.

Datenträger-Bereinigung

datent in suchbox unter Start eingeben, oben den Link zum Programm anklicken. Man bekommt einen Verlaufsbalken, während die Festplatte auf Löschbares gescannt wird und dann ein Dialogfenster, in dem man anhaken kann, was weg soll und gleich sieht, was es bringen wird.

Temporäre Dateien löschen:

Nicht recht begreiflich, warum dies nicht schon von der Bereinigung vorgenommen wird, es gibt (mindestens) zwei Ordner mit temporären Dateien :

C:\windows\Temp
C:\Users\UserName\AppData\Local\Temp
 
letzteren gibt es je aktiven Nutzer des System einmal. Alles markieren und weg. Manches will sich nicht löschen lassen, das ist dann vermutlich noch in Gebrauch. Überspringen.
 
Brockensammlung
Als nächstes schauen wir uns mal die fetten Brocken auf der Platte an, Windows Explorer auf die Platte öffnen, sicherstellen, dass versteckte und Systemdateien angezeigt und auch die Extensions eingeblendet werden, dann "größe:>50m" in die Suchbox (ohne die Quotes). Es dauert eine Weile, bis die Anzeige sich gefüllt hat.
 
hiberfil.sys 
Bei mir mit Abstand die größte Datei: c:\hiberfil.sys, Speicherabbild für Schlafmodi, irgendwann bei tests mal angelegt und auf einer vm nun wirklich nicht nötig. 
cmd als administrator starten, dort:
cd c:\
dir /a
del hiberfil.sys
 
Ansonsten zeigt mir die Brockensicht auf die Platte leider nur eine lange Nase: .msp und .mzz sind Caches, die sich Installer angelegt haben, und auch brauchen. chrome.7z wird nach dem naechsten Update von Google Chrome auch wieder neu erstellt werden, das gilt auch für die schwerste Datei unter C:\windows\SoftwareDistribution: die DataStore.edb.
 
Verteilter Weichkram
Unter SoftwareDistribution legt sich WindowsUpdate manches an und was es davon wirklich braucht, wird es sich nach einen Ausräumen des verzeichnisses wieder neu anlegen. Insgesamt eine der Aktionen mit nachhaltigerer Wirkung. 
Um da aber wirksam Löschen zu können, müssen zwei Dienste gestoppt und anschliessend restarted werden.
In das Suchfeld im startmenue tippen wir "dienst", öffnen Dienste, suchen und Sstoppen da Windows Update und Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst. Löschen alles unter dem Verzeichnis und starten die Dienste wieder. Anschliessend kann man gleich WinUpdate einmal durchlaufen lassen und vergleichen, was es sich wieder angelegt hat...
 
Resultat 
Alles in allem ein ernüchterndes Ergebnis:
Zwar war als erstes Resultat auf der anfangs vollgelaufenen Platte wieder eine mittlere einstellige GB-Menge frei. Aber nach Abschluss des Windows Update, dessen Abbruch mit Fehlermeldung Anstoss gegeben hatte zu der ganzen Putzerei, war vom eben freigeschaufelten Platz ein Drittel schon wieder weg. Auf Dauer hilft nur, mehr Festplattenplatz einzuräumen.
 
Ende gut 
Die gute Nachricht?  - mit vbox ist das mittlerweile ein Klacks!
Die meiste Zeit verschlang die Anfertigung der (glücklicherweise dann nicht benötigten) backups.
Ansonsten sind die Schritte:
- Aktuellen Stand der VM klonen (so dass die ganzen vorigen Sicherungspunkte zusammengefasst werden in eine einzige .vdi)
- vboxmanage mit dem Pfad zu dieser .vdi aufrufen:
  vboxmanage modifyhd /Pfad/zur/vdi --resize 81920
  der letzte Parameter gibt die neue Gesamtgrösse der dynamischen .vdi in MB an, in meinem Beispiel also 80 GB
- dann die geklonte vm booten und dort mit Bordmitteln (Datenträgerverwaltung bzw parted) oder dedizierter LiveCD die bestehende Partition auf die neue Größe erweitern.
Vgl. herzu die Links am Ende dieses vorigen Artikels
 

 

Von Squeeze zu Wheezy

Sunday, May 12. 2013

Ein wenig nervös macht mich ein Dist-Upgrade schon, man hofft auf di Linderung einer lang ertragenen Druckstelle durch das viel aktuellere Paket so.und.so und ahnt doch, dass das durch manchen neuen Kummer erkauft wird. Auf den ersten Blick schien auf dem meist headless laufenden Rechner auch alles zu laufen, die Überraschungen kamen mit den grafischen Oberflächen.

Die Kiste lief vorher schon mit LXDE, aber nach dem Upgrade war plötzlich wieder Gnome der Standard. Gnome3 und was mich nun wirklich störte, war die Fluppe, die mir Gnome nun ständig zog, weil es in der thightvnc-Umgebung nicht alle Features ausspielen konnte sondern im Fallback-Modus lief. 

Gnome3 in der tightvnc-Umgebung eine Zumutung gefunden, versucht, es durch LXDE zu ersetzen.LXDE soweit unbenutzbar gefunden, ein Grossteil der Probleme mögen nicht wiedergefundene config-Dateien sein aber auch nach vielen Stunden Mühen blieb es dabei, dass der pcmanFM nur für root startete und sichtbar wurde (incl Desktop-Bild, Icons, Config-Dialog), für user aber zwar startete, aber nicht angezeigt wurde.Endlich aufgegeben und stattdessen XFCE installiert, dass nun tut was es soll. Bei der Gelegenheit habe ich mich des überwiegenden Teils der Gnome3-Pakete entledigt.

Noch etwas hefiger war die Entdeckung, dass mit dem neuen Kernel 3.2.0-4-amd64 nicht mehr die ganze Bildschirmfläche benutzt wurde, sondern nur noch die oberen 1280x768. Den Kernel hatte ich anfangs nicht in Verdacht sondern Grub, denn der zeigte anfangs das Grub-Menue noch auf der vollen Fläche, wechselte dann aber nach den ersten Bootmeldungen in den beschnittenen Modus. 
Wie schon beim LXDE-Fiasko fand mir Google nur ganz wenige vergleichbare Faelle und kein Beispiel mit einer besseren Lösung als der, einen neuen Kernel zu installieren. Ich probierte es mit dem alten und weg war das Problem.
Auf dem Desktop von Arch Linux und dessen problemlosen Aktualisierungen verwöhnt begann ich schon, nach Alternativen zu schielen, aber das hätte nun gewiss nicht mehr in dies Wochenende gepasst. Und als Router und Gateway zum Wan ist der Rechner doch ziemlich unverzichtbar.
Also bleibe ich vorerst bei dem uralt-Kernel 2.6.32-5-amd64.

Mein Provider spricht elbisch

Saturday, May 11. 2013

Nach dem dist-upgrade von Squeeze zu Wheezy (langwierig aber nach den steps soweit schmerzlos) war ein längerer Blick in die Logs des Gateway fällig und da blieb mein Blick an einer seltsamen Zeile hängen:

 

May 11 05:35:01 kranich pppd[13254]: pppd 2.4.5 started by root, uid 0
May 11 05:35:02 kranich pppd[13254]: PPP session is 5789
May 11 05:35:02 kranich pppd[13254]: Connected to 00:90:1a:41:65:66 via interface eth1
May 11 05:35:02 kranich pppd[13254]: Using interface ppp0
May 11 05:35:02 kranich pppd[13254]: Connect: ppp0 <--> eth1
May 11 05:35:02 kranich pppd[13254]: Remote message: Pedo mellon a minno : #BRUN-BX-0001-01-03&A101;1#728 - <unknown
May 11 05:35:02 kranich pppd[13254]: PAP authentication succeeded
May 11 05:35:02 kranich pppd[13254]: peer from calling number 00:90:1A:41:65:66 authorized
May 11 05:35:03 kranich pppd[13254]: local  IP address 85.178.136.219

Google fand Kontext und Bedeutung: "Ennin Durin aran Moria. Pedo mellon a mino" - "The Doors of Durin, Lord of Moria. Speak, friend, and enter."
Diese Pforte zur Unterwelt wird von O2 née Alice aka Hansenet in Berlin bewacht.

 

 

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