KDE PIM und Google Kalender

Monday, September 24. 2012

 Ich habe hier ja schon and anderer Stelle von meinen Bemühungen und Misserfolgen mit dem KDE PIM und der Einbindung von Google Kalendern berichtet, auf dem Arbeitsrechner mit Debian wheezy und KDE 4.8.4 habe ich das Thema einfach aufgegeben, zumal unter wheezy kdepim auch noch auf der alten Version 4.4 festhängt. Zwischenzeitlich hatte ich mit einer vm mit Linux Mint KDE Edition, komplett auf KDE 4.8.3, auf Besserung geprüft und keine finden können.

Auftritt Arch Linux, als rolling release mit besonders aktuellem Versionsstand und (laut KInfocenter) KDE 4.9.00 und - tada! - da geht's. Und richtig bequem noch dazu, man klickt Neuer Kalender, wählt Gogle Kalender, wird nach email des Google Accounts und Passwort gefragt, Authentifikation geht ohne Fehler und schon bekomme ich eine Liste aller zu diesem Account verfügbaren Kalender und Taskgruppen präsentiert. Anhaken und OK.

 

 

Arch Linux und VirtualBox

Monday, September 24. 2012

 Mal eine Nase in Arch Linux gesteckt und eine vm (unter Virtual Box 4.1.22) damit angelegt. Der erste Schritt der Installation klingt vertraut, man lädt und startet ein Live-Image. Nur, wenn man sich jetzt so was wie Mint vorgestellt hat, grafische Oberfläche und ein freundlicher Button "Installiere mich" - wird man sich etwas die Augen reiben. das Live Image startet (sehr flink!) in eine Konsole und der Rest geht zu Fuß nach den Steps des Beginners Guide. Bei der Suche nach Installationspaketen hilft www.archlinux.org/packages/

Die vm, die per default erstmal mit der "Intel Pro/1000 MT Desktop" Nic und NAT als Netzwerkeinstellung eingerichtet war, hatte ich wie üblich ein den Modus Netwerkbrücke / Bridged Networking" umgestellt, damit die vm von anderen rechnern im Lan erreichbar ist und IPv6 gleich geht. So, und nun bekam ich super lahmen Netwerktransfer. 5-10 KiB/sec, in Spitzen auch mal 15 KiB/s - ging gar nicht. Selbst im laufenden Betrieb zuück nach NAT wechseln, dem GastOS 2 min Zeit zum umstellen geben und der Trnfer sprang auf das 100- bis 300fache.

Googlen auf "arch linux virtualbox slow" ergab nicht viel, verstreute Ratschläge, den hostname in /etc/hosts einzutragen. Meine Massnahmen waren:
- hostname als fqdn setzen
- hostname in /etc/hosts eintragen
- in VBox als Netzwerk-Hardware auf virtio-net wechseln
Die ersten beiden sind ja ohnehin Teil der Installation und änderten auch nichts an dem Problem, der Wechsel auf das virtio - Netzwerk machte dagegen den grossen Unterschied aus. Ich habe später die verschiedenen Netzwerk-Karten der Reihe nach ausprobiert und alle drei Intel-Varianten lieferten die gleiche, schneckenlahme Performance.

copy/paste der Zwischenablage zwischen Host und Guest funktioniert noch nicht, ansonsten unauffällig.


update 3.11.2012:
insgesamt hat mir arch linux bei dem test so gut gefallen, dass ich wenig spaeter auch auf dem host, meinem normalen Arbeitsrechner, auf  Arch umbestiegen bin und damit derzeit recht zufrieden bin. 

OpenAstro.org auf Precise Pangolin

Thursday, September 6. 2012

 Ein länger schon abgelegter Laptop sollte mit Linux als Surf-Rechner eingerichtet werden, mit der Musiksammlung und als dritte Anforderung ein Astrologie-Programm.

Es wurde Mint Maya mit Cinnamon Desktop, unter der Haube steckt da ein Ubuntu 12.04 Precise Penguin. Die Musiksammlung fügte sich mühelos zu banshee und meine anfängliche Sorge, dass es mit dem vorwiegend benutzten Audioformat .wma Ärger geben könnte war ganz unbegründet, Banshee weiss es locker zu nehmen.

Surfen - zu FireFox noch Chrome und Opera installiert, fertig. Aber nun das Astrologie-Programm...
Synaptics fand gleich gar nichts passendes, eine Google-Suche fand mir einen Artikel zum Thema und wiederum verwies mich auf www.openastro.org
Es handelt sich um Python-Programm, wohl unter Ubuntu entwickelt und es gibt sowohl ein Ubuntu repository als auch Pakete zum Download für Ubuntu Maverick, Natty und Oneiric, die Version ist 1.1.25 vom 28.9.2011. Für Precise ist nichts vorbereitet, man muss selbst Hand anlegen.

Es gibt eine Anleitung zur Installation auf Generic Linux, aber sie funktioniert nicht ganz. Deshalb hier die Schritte, die hier zum Erfolg führten:

mkdir /tmp/openastro
cd  /tmp/openastro
apt-get install python-gtk2 python-dateutil python-rsvg python-cairo imagemagick python-dev
wget https://launchpad.net/~pellesimon/+archive/+files/openastro.org_1.1.25.orig.tar.gz
tar -xzf openastro.org_1.1.25.orig.tar.gz
sudo ./setup.py install

Als Ergebnis liegt nun in /usr/local/bin/openastro.py das eigentlich Programm, dessen Ressourcen stehen unter /usr/local/share/openastro.org
Soweit, so gut, nur dass das Programm selbst seine Ressourcen stattdessen unter /usr/share/openastro.org/ vermutet, also einen Fehler wirft statt zu starten. Man kann nun entweder einen symlink von /usr/local/share/openastro.org nach /usr/share/openastro.org legen oder, wie ich es gemacht habe, dem Programm bei der Pfadkonstruktion etwas nachhelfen.

Dazu öffnet man /usr/local/bin/openastro.py und kommentiert Zeile 52 aus und fügt danach diese Zeile ein:
DATADIR=os.path.join(sys.prefix,'local','share','openastro.org')

Dann geht's.

 

Debian, KDE und apt Fehler 'Unknown media'

Saturday, September 1. 2012

 apt  wirft bei upgrades eine Liste von Fehlermeldungen, schon seit längerem. 

Unknown media type in type 'all/all'
Unknown media type in type 'all/allfiles'
Unknown media type in type 'uri/mms'
Unknown media type in type 'uri/mmst'
Unknown media type in type 'uri/mmsu'
Unknown media type in type 'uri/pnm'
Unknown media type in type 'uri/rtspt'
Unknown media type in type 'uri/rtspu'
 
Eine Suche im Netz bestätigt mir, dass viele diese Meldungen sehen, der Tenor ist 'harmlos'. Ich finde dann eine Seite mit einem Rezept, dieser Meldungen zu vermeiden. Deklariert sind die mimetypes in /usr/share/mime/packages/kde.xml. Und darin findet sich in Abschnitt <!-- all/ fake mime types --> und ein weiterer <!-- uri/ fake mime types -->. Entfernt man die Einträge darin, ist man die Meldungen los.Zur Sicherheit sichert man vorher das Original der kde.xml. 
Man kann die Meldungen hervorrufen (und anschliessend den Erfolg der Änderung testen mit diesem Kommando
update-mime-database /usr/share/mime
 

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