Ubuntu low graphics mode error

Thursday, April 28. 2011

Dabei, eine verwahrloste Ubuntu karmic koala installation wieder zu reanimieren, im default boot bekomme ich eine graphische Messagebox mit dem Text:
'Ubuntu is running in low-graphics mode. The following error was encountered. You may need to update your configuration to solve this.

(EE) open /dev/fb0: No such file or directory'

Im weiteren gibt es eine Reihe Optionen, die vielversprechend klingen und alle ins Nichts führen. Boote ich dagegen in den SingleUser und dort in eine root shell und gebe dann
telinit 2
startx
ein, dann geht alles fein.

Zuvor lief die Kiste headless mit einem minimalistischen xfce4, der nie wirklich benutzt wurde, jetzt hatte ich gnome-core installiert.

Die Lösung: gdm fehlte. Den nachinstalliert und das Ding bootet graphisch.
(wie ich Ubuntu aber in einen altmodischen Textmode-Boot mit anschliessender Konsole zwinge, bleibt mir weierhin ein Rätsel.)

MindMaps: Xmind -> FreeMind

Thursday, April 21. 2011

Ich setze zur Strukturierung meiner Gedanken gerne MindMaps ein und, was die Software angeht, schon seit längerem XMind. Das ist in Java und so für Win*, MacOsX und Linux (für versch. Architekturen und Distros) verfügbar, sieht ansprechend aus, läuft stabil, ist in einer kostenlosen Variante verfügbar (dazu gleich mehr) und hat nur einen Haken: es versucht den alten Dateiformat-Marketingtrick, nämlich einerseits viele Importformate zu unterstützen, andererseits aber den Export geizig zu handhaben. Erst die kostenpflichtige Pro-Version unterstützt den Export nach .mmap oder .mm, die kostenlose Version bietet in der Zusammenarbeit mit anderen MindMap-Softwares nur Einbahnstrassen. 

Was den Nutzen der Software für die Zusammenarbeit mit anderen doch sehr reduziert, und auch schmerzt, wenn eine Plattform dazukommt, die XMind nicht bedient: in meinem Fall Android 2.3. Da gibt es im Market eine recht überschaubare Anzahl von Mindmap appls, ThinkingSpace und sonst nicht viel.

ThinkingSpace liest und schreibt .mm, und wenn ich also meine am Desktop begonnenen Überlegungen zu einem Thema während der Bahnfahrt auf dem SmartPhone weiterführen will, muss ich die Frage der Dateikonvertierung lösen. (oops, siehe Update unten!) Leider ist MindMapping eher ein Nischenthema und eine Suche nach Konvertern für die drei Dateiformate .xmind, .mmap und .mm geht leer aus. 

Noch einmal zu der kostenlosen Version von XMind: sie ist Crippleware. Ich hatte, noch unter win*, eine aktuelle Version installiert, die etliche MenueEinträge enthielt, die immer nur auf die Pro-Version verwiesen. Die letzte Version, die all' diese - eh nicht verfügbaren - Features auch gar nicht erst anpries, war Version: 3.0.1. das ist auch die Version, die ich unter allen drei OSen einsetze.

Meine Suche nach Datei-Konvertern führte mich nun dazu, dass es die Sourcen für XMind in einem bestimmten Featureset auch als Opensource gibt.  Will heissen: die Opensource-Version 3.2.1 sieht für mich bis auf ein entscheidendes Detail (Exportformate!) einfach gleich aus. Kein Feature-Spam in den Menüs und FreeMind als ExportOption: was wollte ich mehr?

Nun, nach dem Download der Sourcen in einem .zip stellte sich zunächst erst mal die Frage, wie ich das zum Laufen bekomme. Java ist ja doch eher unbekanntes Terrain für mich. Es fand sich aber ein sehr hilfreiches Kochrezept auf code.google.com/p/xmind3/wiki/How_to_build_XMind_from_source  dem ich gefolgt bin und letztlich auch mit Erfolg. Ich hatte aber schon einige Hürden zu überwinden.

Step 1.3:  Copy to {ECLIPSE}/plugins/
ich habe die drei letztlich sowohl zu /home/username/.eclipse/org.eclipse.platform_3.5.0_155965261/plugins als auch nach /usr/lib/eclipse/plugins/ kopiert, habe auch alle in den Comments erwähnten restart/refresh/reloads angewandt, aber aber...

Step 1.5:  Available Software Sites braucht Add: http://download.eclipse.org/tools/gef/updates/releases/

Step 3.2: stehe aber dennoch mit 62 Error da, die sich offenbar alle auf bouncycastle zurückführten. Was es letztlich brachte war, diesem Comment zu folgen:
"Here is what I did to fix it easily.
Right clicked org.bouncycastle jar, choose import
Chose Plugin Development > Plugins and Fragments
Took defaults - hit Next
Choose the org.bouncycastle jar, then "Add"
Finish.
Project is now in workspace and everything compiles."

Fein, nun läuft es als eclipse-> run, wie ich es zu einem standalone compiliere bzw packe, habe ich noch nicht erforscht. Aber mit ps faux|less konnte ich mir die command line mit allen Optionen heraussuchen und habe sie in eine ~/bin/xmind.sh gesteckt, die sich, mit dem KDE - Menu Editor ohne weiteres in das Menu einbinden liess und funzt.

Alles geht wie zuvor, nur zusätzlich endlich eine Export-Option nach FreeMind.  

 

Update:
Hatte ich nur nicht richtig hingesehen oder hat ThinkingSpace seither dazugelernt? Jedenfalls kann die App jetzt Freemind, Mindjet und XMind - Format lesen und Schreiben, verbindet sich optional auch mit MindMeister.

Und so kann man es zum Konvertieren benutzen:
- die.xmind auf die SD-Karte schieben
- ThinkingSpace->Menu->Einstellungen->Default file format->Freemind auswählen
- Rücktaste, in der Liste der vorhandenen mindmaps lange auf die.xmind druecken
- öffnet sich Kontext-Menü, da Kopieren wählen.
- OK, jetzt gibt es auf der SD-Karte neben die.xmind auch die.mm 

Update:
ThinkingSpace heisst jetzt MindJet.

Update 26.9.2012:
Mit Arch Linux finde ich eine Version von XMind,  XMind 2012 (v3.3.0), die den Export und Import von Freemind und Mindjet Manager als Option anbietet (und mehr.) Ich habe auch erstmal kaum "reservierte" Optionen in den Menues gesehen, damit hat sich die Notwendigkeit eines externen Konvertierungstools eigentlich erledigt.

Snapper und SnapUtil

Tuesday, April 12. 2011

An earlier post described my TimeMachine-inspired SnapShot backup based on rsync and hard links downloadable there. It has been very useful for me already. You know how things can happen, I was working on a script which should empty a certain directory before writing new files there and at some point substituted the hard-coded path to that directory with a parameter, and then tested the thing forgetting to enter the path-parameter.
Thus, 
rm -rf $DEST_BASE/*  effectivly turned into 
rm -rf /*

I was so glad my last snapShot was but 70 min old.

Then I had to detail the steps and times of working on a certain project a posteriori, which files had been edited over what times on which days? A series of snapShots is basically a very good source for this kind of research, but in praxis it turned out to be uncomfortabel to always walk the pathes up and down between the parallel snapShot directories.

Typically the folders I wanted to compare always share a common relative path, like
snapShots/snap1/some/longish/and/winded/path 
snapShots/snap2/some/longish/and/winded/path 
snapShots/snap3/some/longish/and/winded/path 
and I soon started to wish I had symlinks to the destinations in a special folder. And while in some cases I want to see all the files, in other cases I'd rather only have the files that got changed between one snapShot and the next.

So I ended up creating a tool to build just this.

At the core this is a bash shell script which gets the pathes to the snapShot base, the relative path to link, the destination dir to place the symlinks in and then walks the file tree. It is supported by a gui front end that makes picking the pathes and setting the parameters so much easier.  

Together they form SnapUtil, based on Bash, Python_2.6 and wxPython. This is an early alpha version, GPL 2,  download .

python für den Desktop

Tuesday, April 12. 2011

Um einem shell-script eine bequemes grafisches Frontend zu geben habe ich mich in python und wxPython versucht, und sah mich nach einer IDE um. Boa Constructor  sah zunächst, trotz des haesslichen Icons, recht vielversprechend aus, erwies sich aber leider als sehr absturzfreudig und im Ernst: ein IDE, die mir schon bei den kleinen Anfangsschritten immer wieder unter den Fingern verschwindet und keine Vorkehrungen trifft, Editiertes vor dem Abgang noch gespeichert zu bekommen, scheint mir nicht nützlich.

Im zweiten Anlauf habe ich es dann mit einer Combo von Wing IDE und  WxGlade versucht, und war ganz angetan und erstaunlich schnell produktiv. wingware ist ein kommerzielle Produkt und kommt in einer Staffel von Versionen, eine davon ist kostenlos und für den Anfang genügend. ScriptEditor und Interpreter-Prompt, mehr habe ich davon erstmal nicht benutzt.

Und zum Design des gui diente wxGlade, wobei mich die offizielle Seite zum Download gleich auf einen fork verwies. Dies Projekt ist regelmaessig gepflegt und hat sich eigentlich ganz gut bewährt. Sobald man raus hat, dass man für alles immer erst mal einen sizer platzieren muss und was das Feld Proportion anrichtet, geht es doch recht flott. wxGlade kommt mit einem kleinen tutorial, von dem auch das Ende (9. Notes) lesenswert ist.

Besonders gefreut hat mich, dass wxGlade bei der Code-Generierung sehr zurückhaltend zu Werke geht und bei Neugenerierung nur bestimmte, ausdrücklich mit  " begin wxGlade:" bzw. " end wxGlade" getaggte Bereiche überschreibt. So dass meine anfängliche Sorge, andere Bearbeitungen mit jedem Update des Designs wieder zu verlieren, sich als ganz unbegründet erwies. Gut!

Für ein kleines script will ich ueber alle Verzeichnisse in einem directory in zeitlich sortierter Reihe loopen,
ls -tr
gibt mir eigentlich genau, was ich brauche. Aber es gibt Fehler bei Ordnernamen mit Leerzeichen, da das Leerzeichen als Trenner wirkt.   Lösung? Trenner ändern:

SAVEIFS=$IFS
IFS=$(echo -en "\n\b")
for folder in `ls -tr $1`;do
echo $folder
done
IFS=$SAVEIFS


(Page 1 of 1, totaling 5 entries)