Von Squeeze zu Wheezy

Sunday, May 12. 2013

Ein wenig nervös macht mich ein Dist-Upgrade schon, man hofft auf di Linderung einer lang ertragenen Druckstelle durch das viel aktuellere Paket so.und.so und ahnt doch, dass das durch manchen neuen Kummer erkauft wird. Auf den ersten Blick schien auf dem meist headless laufenden Rechner auch alles zu laufen, die Überraschungen kamen mit den grafischen Oberflächen.

Die Kiste lief vorher schon mit LXDE, aber nach dem Upgrade war plötzlich wieder Gnome der Standard. Gnome3 und was mich nun wirklich störte, war die Fluppe, die mir Gnome nun ständig zog, weil es in der thightvnc-Umgebung nicht alle Features ausspielen konnte sondern im Fallback-Modus lief. 

Gnome3 in der tightvnc-Umgebung eine Zumutung gefunden, versucht, es durch LXDE zu ersetzen.LXDE soweit unbenutzbar gefunden, ein Grossteil der Probleme mögen nicht wiedergefundene config-Dateien sein aber auch nach vielen Stunden Mühen blieb es dabei, dass der pcmanFM nur für root startete und sichtbar wurde (incl Desktop-Bild, Icons, Config-Dialog), für user aber zwar startete, aber nicht angezeigt wurde.Endlich aufgegeben und stattdessen XFCE installiert, dass nun tut was es soll. Bei der Gelegenheit habe ich mich des überwiegenden Teils der Gnome3-Pakete entledigt.

Noch etwas hefiger war die Entdeckung, dass mit dem neuen Kernel 3.2.0-4-amd64 nicht mehr die ganze Bildschirmfläche benutzt wurde, sondern nur noch die oberen 1280x768. Den Kernel hatte ich anfangs nicht in Verdacht sondern Grub, denn der zeigte anfangs das Grub-Menue noch auf der vollen Fläche, wechselte dann aber nach den ersten Bootmeldungen in den beschnittenen Modus. 
Wie schon beim LXDE-Fiasko fand mir Google nur ganz wenige vergleichbare Faelle und kein Beispiel mit einer besseren Lösung als der, einen neuen Kernel zu installieren. Ich probierte es mit dem alten und weg war das Problem.
Auf dem Desktop von Arch Linux und dessen problemlosen Aktualisierungen verwöhnt begann ich schon, nach Alternativen zu schielen, aber das hätte nun gewiss nicht mehr in dies Wochenende gepasst. Und als Router und Gateway zum Wan ist der Rechner doch ziemlich unverzichtbar.
Also bleibe ich vorerst bei dem uralt-Kernel 2.6.32-5-amd64.


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