iFöhn?

Monday, May 21. 2012

 Warte mal, ich seh's vor mir: 

 
weiss, abgerundete Kanten, trocknet die Haare in eine von 17
Basisfrisuren (massig FrisurFiles bei iTunes zum Kauf/Download),
Sprachmodul ("Susi..."), wenn man einen Mac hat, kann man mit HypeCut
eigene Frisuren erstellen und dazu gibt es noch HairNet, das social
media portal, mit dem man die neuesten FrisurTrends mit allen
Freundinnen sharen kann. 
iFöhn 2 kommt dann ("...uh, just one more thing...") mit usb und
einer total innovativen Gebläsesteuerung, die statt dem monotenen
Surren beliebige Lieder von meinem iPod summt
Designed in California! Föhn different!! Patente vom Keller bis
unters Dach!!!

DECnet

Wednesday, May 16. 2012

 Wheezy überraschte mich bei einem upgrade heute mit einer das Konsolefenster füllenden Dialogbox mit dem Text:

 │ Sie können Ihr System jetzt oder später als DECnet-Knoten konfigurieren. Falls Sie Ihr System bereits für DECnet eingerichtet haben,    │  
 │ können Sie dies überspringen und die Konfiguration beim aktuellen Stand belassen.                                                       │  
 │                                                                                                                                         │  
 │ Falls Sie sich für die sofortige Konfiguration entscheiden, wird Ihr System eingerichtet. Durch diese Maßnahme müssen die MAC-Adressen  │  
 │ aller Netzwerkkarten geändert werden, dies könnte sofort wirksam werden oder erst nach einem Systemneustart. Bitte schließen Sie alle   │
 │ offenen Verbindungen, wie SSH-Sitzungen und laufende Downloads, bevor Sie fortfahren.
 
Gefolgt von drei Optionen, ja, später, abbrechen. 
 
Was ist DECnet? Brauche ich das, und wozu? Die Aussicht, dem DHCP-Server dann die neuen MAC eintragen zu müssen gefiel mir gar nicht. Also erst mal gegoogelt und siehe da: unter den Ergebnisseiten dominiert ein thread auf die Frage, wie sich das Umkonfigurieren denn wieder rückgängig machen lasse. Wer in besagtem Dialog "ja, konfigurieren" wählt hat anschliessend mit ziemlicher Sicherheit keine funktionierende Netzwerkverbindung mehr. DECnet ist ein uralt-Netzwerkprotokoll noch aus der Zeit vor TCP/IP. Wozu man es jetzt brauchen sollte, weiss keiner zu sagen, es scheint, dass ffmpeg via libroarcompat eine Abhaengigkeit zu decnet hat. Einige Infos dazu finden sich hier und hier  und hier.
sudo update-rc.d decnet remove verhindert den Start des decnet daemon im boot, sudo apt-get remove dnet-common  entfernt decnet aus dem System, ohne die Abhängigkeit zu libdnet zu stören.

Komische Fehlermeldungen

Friday, May 11. 2012

Das wär doch mal eine Sammlung wert. Wenn ich auch vorerst nur eine habe, die ich hier gerne festhalten moechte:

Ein zweifelhaftes Projekt einer Tantra-Webseite mit seitenweise:
Function eregi() is deprecated in /usr/export/www/vhosts/funnetwork/hosting/sexmassage...

Manchmal klappt's eben einfach nicht.

KDE .xsessionerrors wieder loswerden

Sunday, April 29. 2012

 Mit kdebugdialog laesst sich die Ausgabe von Fehler- und Statusmeldungen des laufenden KDE in eine Datei ~/.xsession-errors aktivieren und steuern. Diese Datei kann schnell riesig gross werden, die home Partition läuft voll und alle möglichen Dinge fangen an zu spinnen.

Die Datei dann einfach zu löschen reicht dann aber nicht, sie wird dann zwar nicht mehr angezeigt, aber df zeigt den Platz nicht als freigegeben an, denn KDE hält die Datei weiterhin geöffnet. Es braucht schon ein Logoff und Neustart des X-Servers, um den Platz wiederzugewinnen.

Man kann sich leider auch nicht darauf verlassen, dass nichts in .xsession-errors landet, nachdem man in kdebugdialog einen Haken bei "Disable all debug output" gesetzt hat. Manche Leute finden da ganze Bücher. Eine Empfehlung ist logrotate

 

 



KDE Window Resize Quirks

Saturday, April 28. 2012

 So schön ich KDE ansonsten finde, es neigt dazu, Macken oder nervige Eigenwilligkeiten zu entwickeln. Zwei Fallbeispiele, die sich dann auf die gleiche Art lösen ließen:

1. Dolphin will plötzlich jedes neu geöffnete Fenster in der maximal moeglichen Höhe haben. Breite bleibt, wie zuletzt gezogen, aber die Höhe geht immer vom oberen Rand bis zur Oberkante des Task-Panel. Und was mich noch viel mehr nervt, jedesmal, wenn ich ein Dolphin-Fenster vom einen auf den anderen Monitor ziehe, passiert dies auch. Alles Rumsuchen in den System Settings blieb ohne Erfolg, was aber half war der Rat aus einem Forum (Kommentar #4) 
~/.kde/share/config/dolphinrc oeffnen und im Abschnitt [MainWindow] die Einträge für Height und Width löschen.

2. konsole will auf einmal partout sein Fenster nur noch in voller Breite, über beide Monitore von Kante zu Kante zeichnen, jedes Verkleinern mit der Maus schnappt wieder auf diese Breite zurück, sobald ich die Maustaste loslasse. Auch hier hilft editieren der 
~/.kde/share/config/konsolerc und Löschen der Width, Height im Abschnitt [MainWindow], dabei fällt mir auf, dass dort bei Width ein Eintrag der Art Width 1280=1281 steht statt des, vergleicht man andere Grössenangaben in den ...rc - Dateien, erwarteten Width 1280=579

Letzteres - Fenster, die sich in der Breite maximiert öffnen und nicht mehr verkleinern lassen wollen und deren rc-Datei den Eintrag Width 1280=1281 enthält - verbreitet sich wie eine leicht ansteckende Infektionskrankheit im System. 

 
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